BERICHT: VIER SPIELER BEIM VFB STUTTGART AUF DER STREICHLISTE

Der VfB Stuttgart spielte 2023/24 die punktemäßig beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte und qualifizierte sich als Zweiter erstmals seit 14 Jahren wieder für die UEFA Champions League. Um die Herausforderung 'Königsklasse' in der kommenden Spielzeit erfolgreich meistern zu können, laufen die Arbeiten am Profikader für die Saison 2024/25 nun auf Hochtouren.

Dabei gibt es jedoch zahlreiche Fragezeichen: Leistungsträger wie Serhou Guirassy, Waldemar Anton, Chris Führich, Hiroki Ito oder Enzo Millot haben Ausstiegsklauseln in ihren Verträgen verankert. Sie alle können sich einen Verbleib in Stuttgart zwar vorstellen, könnten den Verein bei einem passenden Angebot aber auch verlassen. Gleichzeitig steht noch nicht fest, ob Leihspieler und EM-Fahrer Deniz Undav fest verpflichtet werden kann.

Dem VfB Stuttgart fehlt es dieser Tage also an Planungssicherheit, weshalb der Kader grundsätzlich vergrößert werden soll. In der abgelaufenen Spielzeit gehörten 28 Akteure dem offiziellen Profikader an, darunter allerdings auch Youngster wie Lilian Egloff, Laurin Ulrich und Luca Raimund, die keine große Rolle spielten. Dennoch will die Sport-Bild nun von vier Spielern erfahren haben, die beim VfB Stuttgart keine Zukunft mehr besitzen und den Verein verlassen sollen. Die Streichkandidaten im Überblick:

1. Silas

Der Kongolese startete mit zwei Toren im Auftaktspiel gegen Bochum stark in die abgelaufene Spielzeit, konnte im weiteren Verlauf der Saison aber nur noch selten daran anknüpfen und kam zumeist von der Bank. Da im Stuttgarter 3-4-2-1-System ohnehin kein echter Platz für den offensiven Flügelstürmer ist, soll er dem VfB wichtige Millionen für Neuzugänge verschaffen. Sein Marktwert liegt laut Transfermarkt.de derzeit bei zehn Millionen Euro.

2. Luca Pfeiffer

Der wuchtige Mittelstürmer wurde im Sommer 2022 nach einer starken Zweitliga-Saison in Darmstadt mit 17 Toren verpflichtet, konnte sich auf Bundesliga-Niveau seither aber nie nachhaltig empfehlen. Auch eine Rückkehr nach Darmstadt auf Leihbasis brachte in der abgelaufenen Spielzeit keinen Erfolg, Pfeiffer erzielte in 24 Pflichtspielen nur ein Tor. Die Champions League mit dem VfB erscheint da nicht nur eine Nummer zu groß zu sein.

3. Juan-Jose Perea

Der Kolumbianer kam ebenfalls im Sommer 2022 für zweieinhalb Millionen Euro nach Stuttgart, sah dort in seiner Debütsaison aber kaum Land. Im vergangenen Sommer folgte daher die Leihe zu Zweitligist Hansa Rostock, wo Perea mit drei Toren in den ersten drei Spielen wie eine Bombe einschlug. Anschließend rutschte er aber - wie auch ganz Rostock - in eine Abwärtsspirale und traf in der restlichen Saison nur noch ein weiteres Mal. Dem 24-Jährigen traut man in Stuttgart den Sprung zum Bundesliga-Profi nun nicht mehr zu.

4. Mohamed Sankoh

Das Stuttgarter Nachwuchstalent verbrachte die vergangenen beiden Jahre auf Leihbasis in dessen Heimat Niederlande - zunächst bei Vitesse Arnheim, dann bei Heracles Almelo. Dabei nahm Sankoh eine ordentliche Entwicklung, traf für Almelo in der abgelaufenen Saison in 29 Pflichtspielen immerhin sechs Mal. Im 20-Jährigen schlummert durchaus noch weiteres Potenzial, auch für ihn kommt die Herausforderung Champions League aber noch zu früh.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.de als Bericht: Vier Spieler beim VfB Stuttgart auf der Streichliste veröffentlicht.

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